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	<title>Kommentare zu: Der alte Richter</title>
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	<description>Wolf Schneiders »Tagebuch fürs Wesentliche«</description>
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		<title>Von: Ellen Wilmes</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2009/08/der-alte-richter/comment-page-1/#comment-128</link>
		<dc:creator>Ellen Wilmes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:58:45 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Lesen der Zeilen über die Geschichte mit dem alten Richter, fielen mir folgende Zeilen ein, weil ich deinen Leidenschaft am eigenen Leib zu spüren erfahren durfte.

Der alte Richter
ellenwilmes 120909

Der alte Richter war ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“

Ich begann zu fließen, ich floss,  ich floss über in Worten.
Mein Fluss wurde ein Wortfluss.
Mein Leben wurde ein Meer von Worten.

Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“ Schreib, schreib, schreib.“

Worte auf einem Blatt Papier,
schwebende Worte im Raum,
Worte einer Tat,
Worte im einsamen Gespräch,
Worte in der stummen Stille,
Worte in den Gedanken,
fließende Worte all überall.

Mein Leben, ein Meer von Worten.
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“

Treffende, ein- drückende Worte hinterlassen Bilder bei den Lesenden.
Meine gegangenen Spuren und noch gehbare Spuren sind und werden
spürbar, sichtbar, denkbar, erfühlbar, nachfühlbar, mitreißend in meinen Worten.

Mein Leben, ein Meer von Worten.
Tief, innig verbunden, berauschend, offen, 
liebend aufnehmend, stürmisch, wechselhaft, ruhig ausgleitend.
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“

Ich bade in Worten. 
Sie umspülen die Seelen und Herzen der Lesenden,
nehmen sie mit auf die Wellen meines Gedankenlebens, meines Welterlebens,
schaukeln sie, bewegen sie, werfen sie an ein Ufer, lassen sie ruhen.

Worte, ein Leben im Meer der Worte.
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Lesen der Zeilen über die Geschichte mit dem alten Richter, fielen mir folgende Zeilen ein, weil ich deinen Leidenschaft am eigenen Leib zu spüren erfahren durfte.</p>
<p>Der alte Richter<br />
ellenwilmes 120909</p>
<p>Der alte Richter war ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“</p>
<p>Ich begann zu fließen, ich floss,  ich floss über in Worten.<br />
Mein Fluss wurde ein Wortfluss.<br />
Mein Leben wurde ein Meer von Worten.</p>
<p>Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“ Schreib, schreib, schreib.“</p>
<p>Worte auf einem Blatt Papier,<br />
schwebende Worte im Raum,<br />
Worte einer Tat,<br />
Worte im einsamen Gespräch,<br />
Worte in der stummen Stille,<br />
Worte in den Gedanken,<br />
fließende Worte all überall.</p>
<p>Mein Leben, ein Meer von Worten.<br />
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“</p>
<p>Treffende, ein- drückende Worte hinterlassen Bilder bei den Lesenden.<br />
Meine gegangenen Spuren und noch gehbare Spuren sind und werden<br />
spürbar, sichtbar, denkbar, erfühlbar, nachfühlbar, mitreißend in meinen Worten.</p>
<p>Mein Leben, ein Meer von Worten.<br />
Tief, innig verbunden, berauschend, offen,<br />
liebend aufnehmend, stürmisch, wechselhaft, ruhig ausgleitend.<br />
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“</p>
<p>Ich bade in Worten.<br />
Sie umspülen die Seelen und Herzen der Lesenden,<br />
nehmen sie mit auf die Wellen meines Gedankenlebens, meines Welterlebens,<br />
schaukeln sie, bewegen sie, werfen sie an ein Ufer, lassen sie ruhen.</p>
<p>Worte, ein Leben im Meer der Worte.<br />
Der alte Richter, ein Seelenschleicher mit den Worten:“Schreib, schreib, schreib.“</p>
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		<title>Von: Gritta</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2009/08/der-alte-richter/comment-page-1/#comment-126</link>
		<dc:creator>Gritta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 11:31:52 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser in sich sehr berührende Text hat mich etwas ratlos zurückgelassen. 
Zwei Fragen habe ich an Dich:
Was hat Dich gerade jetzt an dieses sicher recht zwiespältige Erlebnis erinnert?

Wie bist Du dann doch wieder ans Schreiben gekommen? Hat dieser alte Herr dazu beigetragen?
Ganz allgemein berührt Dein Text hier die ewige Frage, wieweit wir jemanden annehmen und akzeptieren können, der auch Wünsche an uns hat, denen wir auf keinen Fall nachkommen wollen und können. Lässt sich das Wissen darum ausblenden und der Beziehung dadurch wieder die Unvoreingenommenheit zurückgeben? 
Meine Verstand sagt ja - mein Gefühl sagt nein. Was einmal geschehen ist, läuft wohl immer mit - ob ich nun will oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser in sich sehr berührende Text hat mich etwas ratlos zurückgelassen.<br />
Zwei Fragen habe ich an Dich:<br />
Was hat Dich gerade jetzt an dieses sicher recht zwiespältige Erlebnis erinnert?</p>
<p>Wie bist Du dann doch wieder ans Schreiben gekommen? Hat dieser alte Herr dazu beigetragen?<br />
Ganz allgemein berührt Dein Text hier die ewige Frage, wieweit wir jemanden annehmen und akzeptieren können, der auch Wünsche an uns hat, denen wir auf keinen Fall nachkommen wollen und können. Lässt sich das Wissen darum ausblenden und der Beziehung dadurch wieder die Unvoreingenommenheit zurückgeben?<br />
Meine Verstand sagt ja &#8211; mein Gefühl sagt nein. Was einmal geschehen ist, läuft wohl immer mit &#8211; ob ich nun will oder nicht.</p>
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		<title>Von: Flora</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2009/08/der-alte-richter/comment-page-1/#comment-121</link>
		<dc:creator>Flora</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:49:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe damals auch immer nur gedacht warum Menschein teilweise immer noch in der Vergangenheit leben und Ihre Geschichte zu allen Anlässen erzählten. Nun ist es so, dass ich selber auch dieses tue, auch wenn die Gegenwart und Zukunft noch mit viel aufwartet, so tut es doch gut auch sich mal wieder in der Vergangeheit auszutoben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe damals auch immer nur gedacht warum Menschein teilweise immer noch in der Vergangenheit leben und Ihre Geschichte zu allen Anlässen erzählten. Nun ist es so, dass ich selber auch dieses tue, auch wenn die Gegenwart und Zukunft noch mit viel aufwartet, so tut es doch gut auch sich mal wieder in der Vergangeheit auszutoben!</p>
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	</item>
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		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2009/08/der-alte-richter/comment-page-1/#comment-120</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 08:05:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=245#comment-120</guid>
		<description>Ein wunderschöner Text! Er berührt mich gerade ganz seltsam, da ich mich gestern - was ich sonst nie tue - einen ganzen Abend lang mit Hilfe von YouTube-Videos erinnernd in die 80ger und dann auch die 70ger versenkt habe.
Genau wie du damals das Schreiben und den &quot;Mindd&quot; abgelehnt hast, bin ich schon lebenslang der Meinung, detailliertes Erinnern und &quot;Schwelgen&quot; in der Vergangenheit sei ein nutzloses, eitles bzw. zumindest sentimentales Beginnen.

Diese alten Leute, die nur noch in der Vergangenheit leben und mit Geschichten von &quot;damals im Krieg&quot; aufwarteten, waren mir in der Jugend ein Gräuel - nie, nie würde ich so werden wie sie! Was vorbei ist, ist vorbei und HEUTE geschieht ja genug, mit dem man sich beschäftigen und auseinander setzen kann - warum also dieses Zurückschauen?

Deine Geschichte ist sehr berührend und sie zeigt, welchen Sinn das Erinnern hat: man lässt Menschen Gerechtigkeit (und auch ein wenig Liebe) widerfahren, die man früher nur sehr einseitig beurteilt, ja verurteilt hat. 

Ich habe es gerne gelesen!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderschöner Text! Er berührt mich gerade ganz seltsam, da ich mich gestern &#8211; was ich sonst nie tue &#8211; einen ganzen Abend lang mit Hilfe von YouTube-Videos erinnernd in die 80ger und dann auch die 70ger versenkt habe.<br />
Genau wie du damals das Schreiben und den &#8220;Mindd&#8221; abgelehnt hast, bin ich schon lebenslang der Meinung, detailliertes Erinnern und &#8220;Schwelgen&#8221; in der Vergangenheit sei ein nutzloses, eitles bzw. zumindest sentimentales Beginnen.</p>
<p>Diese alten Leute, die nur noch in der Vergangenheit leben und mit Geschichten von &#8220;damals im Krieg&#8221; aufwarteten, waren mir in der Jugend ein Gräuel &#8211; nie, nie würde ich so werden wie sie! Was vorbei ist, ist vorbei und HEUTE geschieht ja genug, mit dem man sich beschäftigen und auseinander setzen kann &#8211; warum also dieses Zurückschauen?</p>
<p>Deine Geschichte ist sehr berührend und sie zeigt, welchen Sinn das Erinnern hat: man lässt Menschen Gerechtigkeit (und auch ein wenig Liebe) widerfahren, die man früher nur sehr einseitig beurteilt, ja verurteilt hat. </p>
<p>Ich habe es gerne gelesen!!</p>
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