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	<title>Kommentare zu: »Die ganz große Tragödie«</title>
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	<description>Wolf Schneiders »Tagebuch fürs Wesentliche«</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:03:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-531</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:27:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-531</guid>
		<description>Hallo,

schön, das es weiter geht ...

Also, wir scheinen uns einig zu sein, dass Identitätswandel passieren - ob freiwillig oder nicht - und dass sie mitunter schmerzhaft sein können. Sie können aber auch befreiend und schlichtweg nötig sein.

Äußere &quot;Freiheitsgrade&quot; können wir nicht beeinflussen, dennoch aber auf unterschiedliche Weise erleben.

Entscheidend in unserem Zusammenhang scheinen mir die inneren &quot;Freiheitsgrade&quot; zu sein und wie wir diese beeinflussen können.

Ich denke, wesentlich ist doch worin meine Identität wurzelt und in welchem Kontext sie erworben wurde. Und dadurch resultiert, ob sie eher starr oder flexibel ist. Mitunter begründet dies auch, ob ein Identitätswechsel schmerzhaft oder freudig erlebt wird.

Christoph</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>schön, das es weiter geht &#8230;</p>
<p>Also, wir scheinen uns einig zu sein, dass Identitätswandel passieren &#8211; ob freiwillig oder nicht &#8211; und dass sie mitunter schmerzhaft sein können. Sie können aber auch befreiend und schlichtweg nötig sein.</p>
<p>Äußere &#8220;Freiheitsgrade&#8221; können wir nicht beeinflussen, dennoch aber auf unterschiedliche Weise erleben.</p>
<p>Entscheidend in unserem Zusammenhang scheinen mir die inneren &#8220;Freiheitsgrade&#8221; zu sein und wie wir diese beeinflussen können.</p>
<p>Ich denke, wesentlich ist doch worin meine Identität wurzelt und in welchem Kontext sie erworben wurde. Und dadurch resultiert, ob sie eher starr oder flexibel ist. Mitunter begründet dies auch, ob ein Identitätswechsel schmerzhaft oder freudig erlebt wird.</p>
<p>Christoph</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria-Anne Gallen</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-529</link>
		<dc:creator>Maria-Anne Gallen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:59:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

ich möchte mich doch mal auf das Niveau der vergleichenden Forschungen begeben und ein paar Thesen zum Identitätswandel wagen:

Ganz freiwillig wird ein echter Identitätswandel m.E. nie erlebt. Das Alte los zu lassen, erfordert immer zunächst eine Um-Orientierung, die mit Trauer und Schmerz bzw. Angst vor dem Neuen verbunden ist. 
(Beispiel: Als ich mit 26 Jahren von der aufstrebenden Wissenschaftlerin plötzlich (nicht ganz geplant) zur Mutter wurde, war mein Wissenschaftler-Ego zunächst schon ein wenig gekränkt und es flossen einige Tränen. Diesen Identitätswechsel betrachte ich im Nachhinein als eine der größten Bereicherungen meines Lebens.)

Das Entscheidende scheinen mir die Freiheitsgrade zu sein, die jemand in einer aufgezwungenen Situation hat, um sie als Chance und Neu-Geburt umzudeuten. Dabei spielen äußere und innere Entfaltungsmöglichkeiten eine Rolle. Wenn außen nicht viel Spielraum ist (wie z.B. im 26-jährigen Gefängnisaufenthalt eines Nelson Mandela), dann müssen große innere &#187;Räume&#171; zur Verfügung stehen, um gewandelt (gereift) daraus hervor zu gehen. 

Bei den Beispielen, die Benjamin Skinner im Zusammenhang mit Sklaverei erwähnt, scheinen mir zumindest die äußeren Freiheitsgrade sehr reduziert zu sein. 

Wenn keinerlei Freiheitsgrade gegeben sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Ereignis reaktiv (traumatisch) verarbeitet wird. Eine solche Verarbeitung führt auch zu einem Identitätswandel in Richtung einer Symptom- oder Strukturbildung, was immer eher problematisch zu sehen ist. 

Marianne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich möchte mich doch mal auf das Niveau der vergleichenden Forschungen begeben und ein paar Thesen zum Identitätswandel wagen:</p>
<p>Ganz freiwillig wird ein echter Identitätswandel m.E. nie erlebt. Das Alte los zu lassen, erfordert immer zunächst eine Um-Orientierung, die mit Trauer und Schmerz bzw. Angst vor dem Neuen verbunden ist.<br />
(Beispiel: Als ich mit 26 Jahren von der aufstrebenden Wissenschaftlerin plötzlich (nicht ganz geplant) zur Mutter wurde, war mein Wissenschaftler-Ego zunächst schon ein wenig gekränkt und es flossen einige Tränen. Diesen Identitätswechsel betrachte ich im Nachhinein als eine der größten Bereicherungen meines Lebens.)</p>
<p>Das Entscheidende scheinen mir die Freiheitsgrade zu sein, die jemand in einer aufgezwungenen Situation hat, um sie als Chance und Neu-Geburt umzudeuten. Dabei spielen äußere und innere Entfaltungsmöglichkeiten eine Rolle. Wenn außen nicht viel Spielraum ist (wie z.B. im 26-jährigen Gefängnisaufenthalt eines Nelson Mandela), dann müssen große innere &raquo;Räume&laquo; zur Verfügung stehen, um gewandelt (gereift) daraus hervor zu gehen. </p>
<p>Bei den Beispielen, die Benjamin Skinner im Zusammenhang mit Sklaverei erwähnt, scheinen mir zumindest die äußeren Freiheitsgrade sehr reduziert zu sein. </p>
<p>Wenn keinerlei Freiheitsgrade gegeben sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Ereignis reaktiv (traumatisch) verarbeitet wird. Eine solche Verarbeitung führt auch zu einem Identitätswandel in Richtung einer Symptom- oder Strukturbildung, was immer eher problematisch zu sehen ist. </p>
<p>Marianne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnd</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-527</link>
		<dc:creator>Arnd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:58:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-527</guid>
		<description>Hallo,

die Anführungszeichen »« sind auf der PC-Tastatur auf AltGr X und AltGr Y.

Beim Mac weiß ich es leider nicht.

Gruß Arnd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>die Anführungszeichen »« sind auf der PC-Tastatur auf AltGr X und AltGr Y.</p>
<p>Beim Mac weiß ich es leider nicht.</p>
<p>Gruß Arnd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Müller</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-526</link>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:11:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-526</guid>
		<description>Hallo Marianne,

geht (meines Wissens) nur mit HTML-Code; irgendwas in den Metadaten des Website-Templates stimmt da wohl nicht, weshalb bestimmte Sonderzeichen nicht dargestellt werden.

Für die franz. Anführungszeichen musst du folgendes eingeben:

&amp;raquo,triggert&amp;laquo,

Die beiden Kommata sind durch Semikolons zu ersetzen.

Oder guckst du da:

http://www.homepage-total.de/html/anfzeichen.php

Kleiner Tipp: den Code in die Zwischenablage kopieren und immer, wenn ein Wort in Anführungszeichen gesetzt werden soll per Strg + V einfügen und das Wort entsprechend ersetzen. Dann musst du diesen raquo/laquo-Quark nicht jedesmal neu hinschreiben.

Im übrigen müsste sich da mal der Blog-Admin drum kümmern.

Schönen Gruß und schönen Abend

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marianne,</p>
<p>geht (meines Wissens) nur mit HTML-Code; irgendwas in den Metadaten des Website-Templates stimmt da wohl nicht, weshalb bestimmte Sonderzeichen nicht dargestellt werden.</p>
<p>Für die franz. Anführungszeichen musst du folgendes eingeben:</p>
<p>&amp;raquo,triggert&amp;laquo,</p>
<p>Die beiden Kommata sind durch Semikolons zu ersetzen.</p>
<p>Oder guckst du da:</p>
<p><a href="http://www.homepage-total.de/html/anfzeichen.php" rel="nofollow">http://www.homepage-total.de/html/anfzeichen.php</a></p>
<p>Kleiner Tipp: den Code in die Zwischenablage kopieren und immer, wenn ein Wort in Anführungszeichen gesetzt werden soll per Strg + V einfügen und das Wort entsprechend ersetzen. Dann musst du diesen raquo/laquo-Quark nicht jedesmal neu hinschreiben.</p>
<p>Im übrigen müsste sich da mal der Blog-Admin drum kümmern.</p>
<p>Schönen Gruß und schönen Abend</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria-Anne Gallen</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-525</link>
		<dc:creator>Maria-Anne Gallen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:54:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-525</guid>
		<description>Lieber Peter,

ich hätte noch eine ganz andere Frage: Wie finde ich auf meiner Tastatur die Anführungszeichen wie bei »triggert«, die hier nicht zu schwarzen Balken werden? Oder ist das wieder irgendein HTML-Trick?

Marianne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Peter,</p>
<p>ich hätte noch eine ganz andere Frage: Wie finde ich auf meiner Tastatur die Anführungszeichen wie bei »triggert«, die hier nicht zu schwarzen Balken werden? Oder ist das wieder irgendein HTML-Trick?</p>
<p>Marianne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Müller</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-524</link>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:50:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-524</guid>
		<description>@ Evelyn

Ich muss schon sagen: Du hast wirklich &#039;ne blühende Phantasie. Ich kann mich zwar an einen kurzen E-Mail-Kontakt erinnern, nachdem ich dich aufgrund eines deiner Blogkommentare (den ich wohl ausnahmsweise interessant fand) persönlich angeschrieben hatte; welcher aber mangels Resonanz auch von meiner Seite bald wieder zum erliegen kam. Unter &#039;nem &#187;Korb&#171; vertehe zumindest ich etwas anderes.

Und wenn du schon solche Indiskretionen (in Internetforen, in denen es etwas gesitteter als hier zugeht, steht darauf möglicherweise der Ausschluss), noch dazu gepaart mit Tatsachenverdrehung begehst, kannst du vielleicht auch verraten, welche deiner vielen Identiäten mir diesen Korb gegeben haben will. War es Laila, Ananda, Evelyn oder vielleicht gar die kleine Meeresschildkröte?

Was mich &#187;triggert&#171;, ist, entgegen deiner Vermutung, etwas ganz anderes: Nämlich, wenn sich jemand so &lt;i&gt;klein&lt;/i&gt; macht, wie du es hier tust; offenbar, weil er/sie überzeugt ist, nichts interessantes zu bieten zu haben und deshalb keinen anderen Weg sieht Aufmerksamkeit zu erlangen, als entweder anderen &#187;den Bauch zu pinseln&#171; oder permanent bissig-freche Bemerkungen zu machen. So etwas würde mir auch bei jedem/jeder anderen übel ankommen.

*******************

@ Marianne:

Ich hoffe, damit auch zugleich deine Frage an mich beantwortet zu haben.

Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Evelyn</p>
<p>Ich muss schon sagen: Du hast wirklich &#8216;ne blühende Phantasie. Ich kann mich zwar an einen kurzen E-Mail-Kontakt erinnern, nachdem ich dich aufgrund eines deiner Blogkommentare (den ich wohl ausnahmsweise interessant fand) persönlich angeschrieben hatte; welcher aber mangels Resonanz auch von meiner Seite bald wieder zum erliegen kam. Unter &#8216;nem &raquo;Korb&laquo; vertehe zumindest ich etwas anderes.</p>
<p>Und wenn du schon solche Indiskretionen (in Internetforen, in denen es etwas gesitteter als hier zugeht, steht darauf möglicherweise der Ausschluss), noch dazu gepaart mit Tatsachenverdrehung begehst, kannst du vielleicht auch verraten, welche deiner vielen Identiäten mir diesen Korb gegeben haben will. War es Laila, Ananda, Evelyn oder vielleicht gar die kleine Meeresschildkröte?</p>
<p>Was mich &raquo;triggert&laquo;, ist, entgegen deiner Vermutung, etwas ganz anderes: Nämlich, wenn sich jemand so <i>klein</i> macht, wie du es hier tust; offenbar, weil er/sie überzeugt ist, nichts interessantes zu bieten zu haben und deshalb keinen anderen Weg sieht Aufmerksamkeit zu erlangen, als entweder anderen &raquo;den Bauch zu pinseln&laquo; oder permanent bissig-freche Bemerkungen zu machen. So etwas würde mir auch bei jedem/jeder anderen übel ankommen.</p>
<p>*******************</p>
<p>@ Marianne:</p>
<p>Ich hoffe, damit auch zugleich deine Frage an mich beantwortet zu haben.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria-Anne Gallen</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-523</link>
		<dc:creator>Maria-Anne Gallen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:35:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-523</guid>
		<description>Zitat Christoph: Ob nun Identität unzerstörbar sei, wie Du es ansprichst, hängt – meine ich – von der Definition von Identität ab. Oder: ist der “unzerstörbare Kern”, den Du erwähnst, eine Form von Identität?

Hallo Christoph,

dieses Konzept ist mir eingefallen, weil du die KZ-Überlebenden erwähnt hast. Irgendetwas in uns muss also prinziepiell in der Lage sein, in ganz schrecklichen Situationen zu überleben und dort einigermaßen heil wieder heraus zu kommen. Ob diese Überlebenden das wirklich unbeschadet überstanden haben, bin ich mir aber nicht sicher. Ich habe vor einiger Zeit einen Vortrag von einer jüdischen Psychoanalytikerin gehört, die mit Nachkommen von Holocaust-Opfern arbeitet, deren Symptome nur erklärbar und verstehbar sind, wenn man weiß, was die Eltern im KZ erlebt haben. 

Mich würde auch interessieren, wie Wolf den Begriff IDENTITÄT eigentlich definiert.Aber ich fürchte, er arbeitet gerade an der nächsten connection-spirit und hat daher nicht so viel Zeit wie wir.

Liebe Grüße
Marianne :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Christoph: Ob nun Identität unzerstörbar sei, wie Du es ansprichst, hängt – meine ich – von der Definition von Identität ab. Oder: ist der “unzerstörbare Kern”, den Du erwähnst, eine Form von Identität?</p>
<p>Hallo Christoph,</p>
<p>dieses Konzept ist mir eingefallen, weil du die KZ-Überlebenden erwähnt hast. Irgendetwas in uns muss also prinziepiell in der Lage sein, in ganz schrecklichen Situationen zu überleben und dort einigermaßen heil wieder heraus zu kommen. Ob diese Überlebenden das wirklich unbeschadet überstanden haben, bin ich mir aber nicht sicher. Ich habe vor einiger Zeit einen Vortrag von einer jüdischen Psychoanalytikerin gehört, die mit Nachkommen von Holocaust-Opfern arbeitet, deren Symptome nur erklärbar und verstehbar sind, wenn man weiß, was die Eltern im KZ erlebt haben. </p>
<p>Mich würde auch interessieren, wie Wolf den Begriff IDENTITÄT eigentlich definiert.Aber ich fürchte, er arbeitet gerade an der nächsten connection-spirit und hat daher nicht so viel Zeit wie wir.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Marianne <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-522</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:49:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-522</guid>
		<description>Hallo Marianne,
schön dass Du das Thema wieder aufgegriffen hast. Ich hatte allerdings die &quot;Ausgangsfrage&quot; so verstanden, inwieweit die Identitätswahrung so gepriesen wird und umgekehrt der Identitätsverlust gefürchtet wird. Dies hatte Wolf in den Raum gestellt.
Ob nun Identität unzerstörbar sei, wie Du es ansprichst, hängt - meine ich - von der Definition von Identität ab. Oder: ist der &quot;unzerstörbare Kern&quot;, den Du erwähnst, eine Form von Identität?
Ich meine auch, dass der Identitätswahrung ein zu hoher Stellenwert beigemessen wird - das war ja im Grunde Wolfs Aussage, wenngleich es sich in bestimmten Lebensphasen wohl anders darstellt.
Bezüglich &quot;Psychokonzept&quot; möchte ich gern auf ein exzellentes Buch von A.H.Almaas hinweisen, der sich in sehr profunder Weise mit den Konzepten Identität, Selbst etc. auseinandersetzt; undzwar sowohl von der tiefenpsychologischen wie auch der spirituellen Seite her.Der Titel: &quot;The Point of Existence&quot; (nur in englisch).

Christoph</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marianne,<br />
schön dass Du das Thema wieder aufgegriffen hast. Ich hatte allerdings die &#8220;Ausgangsfrage&#8221; so verstanden, inwieweit die Identitätswahrung so gepriesen wird und umgekehrt der Identitätsverlust gefürchtet wird. Dies hatte Wolf in den Raum gestellt.<br />
Ob nun Identität unzerstörbar sei, wie Du es ansprichst, hängt &#8211; meine ich &#8211; von der Definition von Identität ab. Oder: ist der &#8220;unzerstörbare Kern&#8221;, den Du erwähnst, eine Form von Identität?<br />
Ich meine auch, dass der Identitätswahrung ein zu hoher Stellenwert beigemessen wird &#8211; das war ja im Grunde Wolfs Aussage, wenngleich es sich in bestimmten Lebensphasen wohl anders darstellt.<br />
Bezüglich &#8220;Psychokonzept&#8221; möchte ich gern auf ein exzellentes Buch von A.H.Almaas hinweisen, der sich in sehr profunder Weise mit den Konzepten Identität, Selbst etc. auseinandersetzt; undzwar sowohl von der tiefenpsychologischen wie auch der spirituellen Seite her.Der Titel: &#8220;The Point of Existence&#8221; (nur in englisch).</p>
<p>Christoph</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eve</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-521</link>
		<dc:creator>Eve</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 10:28:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-521</guid>
		<description>Liebe Marianne,

Peter hat mal vor ein  paar Jahren einen &quot;Korb&quot; von mir bekommen. 
Das scheint ihn immer wieder zu &gt;triggern&lt; wenn ich hier auftauche.

liebe Grüße,
 mag dich sehr gerne lesen.

:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Marianne,</p>
<p>Peter hat mal vor ein  paar Jahren einen &#8220;Korb&#8221; von mir bekommen.<br />
Das scheint ihn immer wieder zu &gt;triggern&lt; wenn ich hier auftauche.</p>
<p>liebe Grüße,<br />
 mag dich sehr gerne lesen.</p>
<p> <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maria-Anne Gallen</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/01/%c2%bbdie-ganz-grose-tragodie%c2%ab/comment-page-1/#comment-520</link>
		<dc:creator>Maria-Anne Gallen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:26:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=296#comment-520</guid>
		<description>Zitat Peter: 
Ich finde nicht, dass man in solchen Diskussionen die Beziehungs-Ebene außen vor lassen sollte (falls es überhaupt möglich und wünschenswert ist, Beziehungs- und Inhaltsebene strikt voneinander zu trennen). 

Lieber Peter,

dann würde mich doch sehr interessieren, was die Beziehungsdynamik, die da zwischen dir und Eve abgeht, mit dem Thema IDENTITÄT zu tun hat. 

Ein paar Beobachtungen dazu:  

Eve behauptet stereotyp, dass sie keine Person ist ist, sondern was? Auf jeden Fall wirkt sie sehr lebendig und gar nicht wie der Tod!
Du, Peter, möchtest einen Identitätswechsel von Wolf in Richtung Mühldorfer Anzeiger und siehst ihn auf einem erhabenen Sockel. Er soll da (für dich) herunter steigen. Es könnte allerdings auch den Identitätswechsel in der Form geben, dass du dich einfach selbst auch auf einen Sockel stellst, dann bist du auch auf Augenhöhe, oder nicht?

Hallo Christoph, ich finde das Thema &quot;Unzerstörbarkeit der Identität&quot; auch sehr spannend. Mir haben schon Menschen, die in der Psychiatrie zwangsweise mit Elektroshocks behandelt worden sind erzählt, dass das ihren innersten Kern nicht zerstört hat. Der UNZERSTÖRBARE KERN, was ist das? Das ist so ein Psychokonzept (geht meines Wissens auf C.G. Jung zurück), von dem auch viel unhinterfragt geredet wird.

Marianne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Peter:<br />
Ich finde nicht, dass man in solchen Diskussionen die Beziehungs-Ebene außen vor lassen sollte (falls es überhaupt möglich und wünschenswert ist, Beziehungs- und Inhaltsebene strikt voneinander zu trennen). </p>
<p>Lieber Peter,</p>
<p>dann würde mich doch sehr interessieren, was die Beziehungsdynamik, die da zwischen dir und Eve abgeht, mit dem Thema IDENTITÄT zu tun hat. </p>
<p>Ein paar Beobachtungen dazu:  </p>
<p>Eve behauptet stereotyp, dass sie keine Person ist ist, sondern was? Auf jeden Fall wirkt sie sehr lebendig und gar nicht wie der Tod!<br />
Du, Peter, möchtest einen Identitätswechsel von Wolf in Richtung Mühldorfer Anzeiger und siehst ihn auf einem erhabenen Sockel. Er soll da (für dich) herunter steigen. Es könnte allerdings auch den Identitätswechsel in der Form geben, dass du dich einfach selbst auch auf einen Sockel stellst, dann bist du auch auf Augenhöhe, oder nicht?</p>
<p>Hallo Christoph, ich finde das Thema &#8220;Unzerstörbarkeit der Identität&#8221; auch sehr spannend. Mir haben schon Menschen, die in der Psychiatrie zwangsweise mit Elektroshocks behandelt worden sind erzählt, dass das ihren innersten Kern nicht zerstört hat. Der UNZERSTÖRBARE KERN, was ist das? Das ist so ein Psychokonzept (geht meines Wissens auf C.G. Jung zurück), von dem auch viel unhinterfragt geredet wird.</p>
<p>Marianne</p>
]]></content:encoded>
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