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	<title>Kommentare zu: Was ist echt?</title>
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	<description>Wolf Schneiders »Tagebuch fürs Wesentliche«</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:03:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wolf Schneider</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-561</link>
		<dc:creator>Wolf Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 17:15:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-561</guid>
		<description>Hallo Herrmann,

ja, leider wissen wir meist nicht, ob (oder wie weit) wir unecht sind. Wenn wir es nicht wissen, können wir es auch nicht ändern. Wenn wir es ahnen – schon besser.
Wenn man provoziert wird, kann einem das helfen, sich zu vertiefen – falls man dazu bereit ist, und dann dabei nicht zu sehr &quot;re&quot;agiert.
Dann kann man eine Ebene tiefer fallen. Und noch eine. Und so weiter.

Wolf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herrmann,</p>
<p>ja, leider wissen wir meist nicht, ob (oder wie weit) wir unecht sind. Wenn wir es nicht wissen, können wir es auch nicht ändern. Wenn wir es ahnen – schon besser.<br />
Wenn man provoziert wird, kann einem das helfen, sich zu vertiefen – falls man dazu bereit ist, und dann dabei nicht zu sehr &#8220;re&#8221;agiert.<br />
Dann kann man eine Ebene tiefer fallen. Und noch eine. Und so weiter.</p>
<p>Wolf</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hermann</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-560</link>
		<dc:creator>Hermann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 16:38:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-560</guid>
		<description>Hallo Wolf,

Heißt das jetzt, dass du eine bewusste Entscheidung triffst, dich zu verstecken bzw. offen zu sein?
Ich kann mir oft bestenfalls zuschauen, dass ich echt/unecht bin. Meistens (immer?) komme ich erst durch mich irritierendes Feedback drauf, dass ich vielleicht unecht bin. Und selbst da bin ich mir nie so ganz sicher, ob das Beobachtete meine Wahrheit ist, oder ob der andere jetzt mit meinem Sein nicht zurecht kommt.
In den Situationen, wo ich potentiell ordentlich verletzt werden könnte, habe ich aber selten Kontrolle über mein Echt-Sein. Erst wenn ich draufkomme, dass ich da gerade eine Schutzmaske aufhabe, kann ich auf die Suche nach meiner Angst gehen, um die Chance auf noch mehr Echtheit zu vergrößern.
Ich kann also in diesem Zusammenhang mit dem Begriffen Weisheit und Wahl nichts anfangen.

Liebe Grüße,
Hermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolf,</p>
<p>Heißt das jetzt, dass du eine bewusste Entscheidung triffst, dich zu verstecken bzw. offen zu sein?<br />
Ich kann mir oft bestenfalls zuschauen, dass ich echt/unecht bin. Meistens (immer?) komme ich erst durch mich irritierendes Feedback drauf, dass ich vielleicht unecht bin. Und selbst da bin ich mir nie so ganz sicher, ob das Beobachtete meine Wahrheit ist, oder ob der andere jetzt mit meinem Sein nicht zurecht kommt.<br />
In den Situationen, wo ich potentiell ordentlich verletzt werden könnte, habe ich aber selten Kontrolle über mein Echt-Sein. Erst wenn ich draufkomme, dass ich da gerade eine Schutzmaske aufhabe, kann ich auf die Suche nach meiner Angst gehen, um die Chance auf noch mehr Echtheit zu vergrößern.<br />
Ich kann also in diesem Zusammenhang mit dem Begriffen Weisheit und Wahl nichts anfangen.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Hermann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolf Schneider</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-559</link>
		<dc:creator>Wolf Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:09:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-559</guid>
		<description>Hallo Hermann,

ja, auch das sich Versteckenkönnen ist wichtig. Das sieht man zum Beispiel auch in der individuellen Entwicklung, bei Kindern, die zum ersten Mal ein Geheimnis haben, die stolz darauf sind, dass sie es haben und mit wem und es als Auszeichnung empfinden, von anderen in ein Geheimnis eingeweiht zu werden.
Oder bei der Bedeutung von Diskretion und Intimität, der Wahrung eines privaten Raums, in den nicht jeder reinschauen kann.
Oder bei den Maskenspielen der Karnevalskulturen und anderswo.
Zu wissen wo und wann man sich zeigt, wo und wann man sich versteckt, so dass es einem selbst und anderen gut tut, das braucht eben Weisheit (äh ... weiter nichts ;-). Nur das Eine zu wählen (Verschlossenheit oder Offenheit) ist dumm.

Dieses Spannungsfeld ähnelt wohl auch dem der ewigen Polarität zwischen Separation und Verschmelzung (in den Liebesbeziehungen, aber auch sonst), zwischen Ego und mystischer Erfahrung.

Wolf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hermann,</p>
<p>ja, auch das sich Versteckenkönnen ist wichtig. Das sieht man zum Beispiel auch in der individuellen Entwicklung, bei Kindern, die zum ersten Mal ein Geheimnis haben, die stolz darauf sind, dass sie es haben und mit wem und es als Auszeichnung empfinden, von anderen in ein Geheimnis eingeweiht zu werden.<br />
Oder bei der Bedeutung von Diskretion und Intimität, der Wahrung eines privaten Raums, in den nicht jeder reinschauen kann.<br />
Oder bei den Maskenspielen der Karnevalskulturen und anderswo.<br />
Zu wissen wo und wann man sich zeigt, wo und wann man sich versteckt, so dass es einem selbst und anderen gut tut, das braucht eben Weisheit (äh &#8230; weiter nichts <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Nur das Eine zu wählen (Verschlossenheit oder Offenheit) ist dumm.</p>
<p>Dieses Spannungsfeld ähnelt wohl auch dem der ewigen Polarität zwischen Separation und Verschmelzung (in den Liebesbeziehungen, aber auch sonst), zwischen Ego und mystischer Erfahrung.</p>
<p>Wolf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-558</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:50:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-558</guid>
		<description>Danke :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hermann</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-557</link>
		<dc:creator>Hermann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:33:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-557</guid>
		<description>Hallo Wolf,

Wenn ich mich verstecke, dann tue ich das, um mich zu schützen - vor Verletzung aber auch vor Auseinandersetzung.
Es gibt Situationen, wo das absolut notwendig ist, vor allem der Schutz, weil ich sonst der Situation nicht gewachsen wäre. Es gibt aber auch Situationen, wo ich mich dadurch selbst verletze, weil ich mich nicht öffne, weil ich mich MIR nicht öffne. Ich nehme mir etwas, wenn ich mich verstecke.
Es fühlt sich einfach nicht gut an, hinter einer Mauer/Maske zu sein, weder um mich dahinter zu ducken, noch um dahinter hervorzuschießen.
Wie es sich anfühlt, das ist für mich das Kriterium für mein Echt-Sein.
Und dieses Echt-Sein muss sich nicht &gt;&gt;gut&lt;&lt; anfühlen. Es kann sehr weh tun, und dennoch ist es das, von dem ich nicht genug bekommen kann.

Liebe Grüße,
Hermann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolf,</p>
<p>Wenn ich mich verstecke, dann tue ich das, um mich zu schützen &#8211; vor Verletzung aber auch vor Auseinandersetzung.<br />
Es gibt Situationen, wo das absolut notwendig ist, vor allem der Schutz, weil ich sonst der Situation nicht gewachsen wäre. Es gibt aber auch Situationen, wo ich mich dadurch selbst verletze, weil ich mich nicht öffne, weil ich mich MIR nicht öffne. Ich nehme mir etwas, wenn ich mich verstecke.<br />
Es fühlt sich einfach nicht gut an, hinter einer Mauer/Maske zu sein, weder um mich dahinter zu ducken, noch um dahinter hervorzuschießen.<br />
Wie es sich anfühlt, das ist für mich das Kriterium für mein Echt-Sein.<br />
Und dieses Echt-Sein muss sich nicht &gt;&gt;gut&lt;&lt; anfühlen. Es kann sehr weh tun, und dennoch ist es das, von dem ich nicht genug bekommen kann.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Hermann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolf Schneider</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-556</link>
		<dc:creator>Wolf Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:00:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-556</guid>
		<description>&quot;Nahe genug, um nicht zu ertrinken&quot;, das ist sehr schön gesagt!
:-))
Wolf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nahe genug, um nicht zu ertrinken&#8221;, das ist sehr schön gesagt!<br />
 <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )<br />
Wolf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://www.schreibkunst.com/2010/02/was-ist-echt/comment-page-1/#comment-555</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schreibkunst.com/?p=317#comment-555</guid>
		<description>Eine sehr schöne Metapher diese Geschichte.... Als ich neulich einen Freund aufsuchte, um mich von dem ganzen emotionalen Müll zu befreien, der sich während der letzten Wochen bei mir angesammelt hatte, tat ich mir anfangs sehr schwer mich zu öffnen. 
Mein Freund erkannte das und reichte mir seine Hand, indem er zuerst etwas von sich erzählte, etwas, das ihn bedrückte... dann konnte ich loslassen und redete. Es war zwar nicht die ganze Wahrheit, aber nah dran... nahe genug, um nicht zu ertrinken ;)

Beste Grüsse

Philipp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sehr schöne Metapher diese Geschichte&#8230;. Als ich neulich einen Freund aufsuchte, um mich von dem ganzen emotionalen Müll zu befreien, der sich während der letzten Wochen bei mir angesammelt hatte, tat ich mir anfangs sehr schwer mich zu öffnen.<br />
Mein Freund erkannte das und reichte mir seine Hand, indem er zuerst etwas von sich erzählte, etwas, das ihn bedrückte&#8230; dann konnte ich loslassen und redete. Es war zwar nicht die ganze Wahrheit, aber nah dran&#8230; nahe genug, um nicht zu ertrinken <img src='http://www.schreibkunst.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Beste Grüsse</p>
<p>Philipp</p>
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