Archiv der Rubrik »Identität/Selbsterforschung«
Dienstag
5
Januar
2010
Ist Identitätsverlust schlimmer als physische Sklaverei?
Es gibt heute circa 27 Millionen Sklaven, in absoluten Zahlen mehr als je in der Geschichte der Menschheit, sagt der US-amerikanische Journalist Benjamin Skinner, der vermutlich beste Kenner dieses Themas und der einzige, der je so lange darüber forschte: fünf Jahre lang. Im Interview aber sagte er etwas, das mich stutzig machte: Noch schlimmer als selbst die brutalste physische und psychische Sklaverei sei »die Zerstörung der Identität«.
Weiterlesen: »Die ganz große Tragödie«
Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Politik/Wirtschaft, Spiritualität/Esoterik/Religiosität
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Dienstag
29
Dezember
2009
Begeistert zu sein ist normal
Den religiös oder esoterisch Begeisterten misstrauen die Profanen. Meist verstehen sie sie einfach nicht. Dabei ist »Begeisterung« schon der erste Schritt auf dem Weg zur Religiosität.
Weiterlesen: Vom Profanen zum Fan
Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Liebe und Beziehung, Politik/Wirtschaft, Spiritualität/Esoterik/Religiosität, Wissenschaft
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Freitag
25
Dezember
2009
Was macht man damit?
Weihnachtstag bei meiner Mutter. Ich fahre im Zug an meinem alten Gymnasium vorbei, wo ich 1971 Abitur gemacht habe. Damals galt ich als »hochbegabt«, umgangssprachlich als »Genie«. Was macht das mit einem? Erwächst daraus eine gesellschaftliche Rolle?
Weiterlesen: Hochbegabung
Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Politik/Wirtschaft, Wissenschaft
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Mittwoch
25
November
2009
Warum Meditation und das Spiel des Narren uns gut tun
Die Entdeckung der Beobachtung meines Atems, vor 33 Jahren auf einer Weltreise, die mich auch nach Thailand geführt hatte, war für mich ein Durchbruch: In einem Vipassana-Kloster nahe der kambodschanischen Grenze erfuhr ich während eines Zwei-Wochen-Retreats, was auf den Körper und den Atem gerichtete Achtsamkeit bewirken können.
Weiterlesen: Heimkehr zur Null
Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Literatur/Kunst, Spiritualität/Esoterik/Religiosität
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Samstag
19
September
2009
Geschichten können Häutungen sein, Geburten, und die erste Erzählung eine Defloration
Als ich 16 war, begann ich zu reisen. Immer allein und meistens trampend. Bis ich 20 war, hatte ich mir auf diese Weise große Teile Europas erschlossen. Nach der Rückkehr fragten mich meine Eltern: Wie war es? Erzähl doch mal! Mein Vater ließ mich reden, wann ich wollte, meine Mutter war drängender: Erzähl doch mal! Warum erzählst du denn nichts?
Weiterlesen: Wandlungen
Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Literatur/Kunst, Spiritualität/Esoterik/Religiosität
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