Freitag
6
Januar
2012
43 Jahre zurück und doch hier
Gestern ging ich ein bisschen spazieren, in eine Gegend nur fünf Minuten von dem Haus entfernt, das ich jetzt bewohne. Ich nenne diese Gegend »les Corbières«, weil ich als 16-jähriger von meiner Schule in Narbonne aus am Wochenende gerne in eine landschaftlich ähnliche Gegend flüchtete.
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Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Literatur/Kunst, Unsortiert
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Freitag
30
Dezember
2011
In unseren Sprachen schleppen wir viel Müll aus vergangenen Zeiten mit
Sprachkulturen bilden auch etwas von den Gesellschaften ab, in den sie entstanden sind. Wenn das so ist dann sollte uns auch die Deklination – auf deutsch Beugung – eine Untersuchung wert sein. Und ebenso die Konjugation der Verben durch die Tempora (lat. tempus – im Plural unregelmäßig gebeugt auf tempora).
Weiterlesen: Worte beugen
Rubriken: Literatur/Kunst, Politik/Wirtschaft, Spiritualität/Esoterik/Religiosität
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Montag
26
Dezember
2011
Sprachen lernen: die Welt da draußen und der Verstand da drinnen
Spanisch zu lernen fasziniert mich, weil ich dabei in eine neue Art die Welt zu betrachten eintauche. Ich verstehe so ein bisschen besser, wie unser Geist funktioniert und lerne dabei auch die Geschichte eines Volkes und einer großen Region der Welt besser kennen.
Weiterlesen: Spanisch lernen
Rubriken: Literatur/Kunst, Politik/Wirtschaft, Spiritualität/Esoterik/Religiosität
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Dienstag
29
November
2011
Drin sein oder draußen
Beim Landeanflug auf La Palma fiel mir wieder auf, wie anders sich eine Wolke anfühlt, wenn man in ihr drinnen ist. Dann ist die Weitsicht futsch, und man nennt es Nebel. Dabei ist die Sache dieselbe: kleine Wassertröpfchen in der Luft, die die Sicht behindern.
Weiterlesen: Wolken und Nebel
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Mittwoch
1
Juni
2011
Die im Dunkeln sieht man nicht
Sie hoffen auf einen Schlepper, der sie über das Meer bringt
Für einen Künstler, der wirken will, ist es ein Fluch, nicht gesehen zu werden. So wie es für Millionen von Afrikaner ein Fluch ist, in diesem Kontinent auch mit guter Kompetenz und enormer Strebsamkeit nie der der Armut entkommen zu können. Wenn ich wieder so ein Boot mit Überlebenden auf Lampedus ankommen sehe, denke ich: Wow, was für ein Mut! Was für eine Verzweiflung! Und auch: Was für Illusionen über das Leben in diesem »gelobten« Kontinent!
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