Archiv der Rubrik »Literatur/Kunst«

Montag
30
Mai
2011

Das Prekariat der Innovativen

Erneuerer haben es schwer – zu schwer

 

Schon lange habe ich hier nichts mehr reingeschrieben. Einer der Gründe dafür war, dass mich ein Thema bewegt hat – das Prekariat der Innovativen – das ich nicht so leicht fassen konnte und immer noch nicht kann. Ich möchte es deshalb nicht bei einem Eintrag bewenden lassen, sondern mich mit den nächsten Texten in diesem Blog dort hintasten und hoffe dabei auf eure kommentierende Unterstützung.

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Freitag
11
Februar
2011

Requisiten

Die Bedeutung von Gegenständen

Ich packe meinen Rucksack, muss gleich los zum Theater. Heute Abend wieder Auftritt im Galli-Theater München, mit den neun Typen im Esoterik-Kabarett. Hab ich auch wirklich alle Requisiten dabei? Das Tuch für den Guru, den Broccoli für die Küchenhexe Holofee …

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Samstag
20
Februar
2010

Kreativität & Talent

Sieben Milliarden Kreative und ich

Habe ich Talent? Bin ich kreativ? Mein Geschreibe oder Gekritzel, meine Fotos, mein Tanz, ist das originell? Oder ist es nur ein Abklatsch von irgendeinem Vorbild, dessen ich mir vielleicht nicht einmal bewusst bin? Wenn bei dir die akute Not des Überlebens nicht gerade alles andere dominiert, fragst auch du dich irgendwann mal im Leben: Bin ich kreativ, originell, ein Unikat – oder nur eine Kopie von irgendwas oder irgendwem?

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Sonntag
27
Dezember
2009

Massentrancen

Und die Rolle der Außenseiter

In einer Stadt ist das Trinkwasser vergiftet. Alle, die davon trinken, werden verrückt, aber sie wissen es nicht, weil sie alle gleichzeitig verrückt werden. So zu sein, das ist ihre Normalität. Nur einer erkennt diese Verrücktheit, vielleicht, weil er von weit her gekommen ist und der einzige Fremde ist in der Stadt. Wie kann er den Bewohnern klar machen, dass sie verrückt sind? Er muss selbst von dem Wasser trinken, um einer von ihnen zu werden.

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Mittwoch
25
November
2009

Heimkehr zur Null

Warum Meditation und das Spiel des Narren uns gut tun

Die Entdeckung der Beobachtung meines Atems, vor 33 Jahren auf einer Weltreise, die mich auch nach Thailand geführt hatte, war für mich ein Durchbruch: In einem Vipassana-Kloster nahe der kambodschanischen Grenze erfuhr ich während eines Zwei-Wochen-Retreats, was auf den Körper und den Atem gerichtete Achtsamkeit bewirken können.

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