Archiv der Rubrik »Literatur/Kunst«

Samstag
19
September
2009

Wandlungen

Geschichten können Häutungen sein, Geburten, und die erste Erzählung eine Defloration

Als ich 16 war, begann ich zu reisen. Immer allein und meistens trampend. Bis ich 20 war, hatte ich mir auf diese Weise große Teile Europas erschlossen. Nach der Rückkehr fragten mich meine Eltern: Wie war es? Erzähl doch mal! Mein Vater ließ mich reden, wann ich wollte, meine Mutter war drängender: Erzähl doch mal! Warum erzählst du denn nichts?

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Dienstag
28
Juli
2009

Zeit für was Neues

Nach den Spielregeln der seriellen Monogamie

Anfang Juli war im Zeitmagazin in Martensteins Kolumne Genaueres über die Regeln der Partnerwahl in Amerika zu lesen (zugleich auf Zeit online). Grad als wir unser Heft über Polyamorie fertig machten – das passt. Wie die Hand in den Handschuh. Oder eher: wie die Faust aufs Auge?

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Samstag
25
Juli
2009

Menschen als Karikaturen ihrer selbst

Die Welt ist komisch – im Auge des Betrachters

Es gibt Tage, da habe ich den Eindruck, nicht normalen Menschen zu begegnen, sondern Karikaturen – Menschen, die sich selbst karikieren. Sie laufen herum als stünden sie auf einer Bühne und ihr Erfolg bestünde darin, andere zum Lachen zu bringen über ihre Eigenarten.

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Dienstag
17
März
2009

Erzählen

»Es wird zu viel geglaubt
und zu wenig erzählt.
Es sind Geschichten,
sie einen diese Welt«

singt Herbert Grönemeyer. Das hat mir grad einer zugeschickt, der denkt, ich könne seine Texte verlegen.

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