Freitag
25
Dezember
2009
Was macht man damit?
Weihnachtstag bei meiner Mutter. Ich fahre im Zug an meinem alten Gymnasium vorbei, wo ich 1971 Abitur gemacht habe. Damals galt ich als »hochbegabt«, umgangssprachlich als »Genie«. Was macht das mit einem? Erwächst daraus eine gesellschaftliche Rolle?
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Rubriken: Identität/Selbsterforschung, Politik/Wirtschaft, Wissenschaft
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Sonntag
27
September
2009
Leider stehen bei dieser Wahl die wichtigsten Themen nicht auf dem Programm
Heute ist Bundestagswahl. Seit es die Grünen als Partei gibt, wähle ich grün, wo immer es was zu wählen gibt: kommunal, regional (Bayern) und bei den Bundestagswahlen. Bevor es die Grünen gab, habe ich SPD gewählt. Was hier zur Wahl steht aber, das begeistert mich nicht. Bin ich »politikverdrossen«? Keineswegs, im Gegenteil.
Weiterlesen: Die Wahl einer Provinzregierung
Rubriken: Politik/Wirtschaft
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Montag
3
August
2009
Die Krise hat die Fundamente noch nicht berührt
Ist diese Gesellschaft reformierbar? Ist sie wenigstens offen? Nicht wirklich. Es flutscht da zwar so einiges raus und rein – Ideen, Personen, vor allem Waren – was in geschlossenen Gesellschaften (Iran, Saudi Arabien, Nordkorea) nicht möglich wäre. Aber bei alledem bleibt diese Gesellschaft doch ungerührt. Sie bewegt sich nicht.
Weiterlesen: Ist die Gesellschaft reformierbar?
Rubriken: Politik/Wirtschaft
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Samstag
18
Juli
2009
Der Grund scheint die Erzeugung von Vielfalt zu sein, und die nützt auch noch anderswo
Als ich ungefähr 15 Jahre alt war, fragte ich meinen Vater einmal: Wozu gibt es Sex? Ich glaube, ich wurde rot bei der Frage, aber sie brannte so sehr in mir, ich musste sie stellen.
Weiterlesen: Wozu Sex?
Rubriken: Politik/Wirtschaft, Wissenschaft
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Donnerstag
16
Juli
2009
Wer »keinen Namen hat«, schaut in die Röhre
Die Massen sind in Trance. Auch die Individuen sind in Trance, aber wenn die Massen in Trance sind, ist das viel gefährlicher. Ich misstraue diesen Trancen. Als Kind des Nach-Hitler-Deutschlands dürfte das eigentlich keinen verwundern, dachte ich. Die Erfahrung aber zeigt, dass ich darin doch eher eine Ausnahme bin.
Weiterlesen: Im Mantel des Bekannten
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